Jeder fängt mal klein an

Schwimmen

Auf (m)einer einsamen Insel /Senftenberger See im August 1995
Auf (m)einer einsamen Insel  
Senftenberger See im August 1995  

Schwimmen ist meine zweite sportliche Leidenschaft gleich hinter dem Radfahren. Zugegeben, was die "Wasserverdrängung" anbelangt, nehme ich es nicht annähernd so ernst wie beim "Reiten auf dem Drahtesel", aber dennoch liebe ich das nasse Element. Am Strand herumliegen oder auf einer Luftmatratze dösen, mag für zehn Minuten ganz reizvoll sein, aber kann höchstens dann befriedigen, wenn ich den See durchquert oder im Freibad meine 40 Runden (oder mehr) "gerudert" habe. Besonders schön (im wahrsten Sinne des Wortes) läßt es sich natürlich in gepflegten Badeanlagen oder einem tollen Naturambiente schwimmen. Letzteres kann man am Bodensee, dem Gardasee oder dem Balaton ebenso haben wie in einem kleinen Baggersee mitten im Wald.

Ebenfalls großen Spaß macht mir das Springen vom 3- oder 5-Meter-Sprungturm, obwohl es jedesmal große Überwindung kostet, mit einem "Köpfer" da "runter zu machen". Keine Ahnung, warum es so unendlich tief vom Sprungbrett aus scheint. Das ist dann wohl auch der Grund, warum ich mich bislang nicht auf einen 10-Meter-Turm getraut habe, denn bin ich da erst mal drauf, gibt es kein Zurück...

Und dann ist da noch etwas, was mir wahrscheinlich sogar am meisten gefällt: das Tauchen an sich. Im Traum kann ich unter Wasser endlos lange bleiben, im wahren Leben schaffe ich es nur eine Minute oder gerade mal 30 Meter weit. Aber ich arbeite daran, denn: die Ruhe und Andersartigkeit "da unten" ist mindestens ebenso reizvoll wie das Fliegen über den Wolken. Denn was beim Fliegen das Gefühl der Freiheit ist, das ist beim Tauchen das der Geborgenheit.

Auf dem Bild übrigens strafe ich meiner Worte Lügen, denn hier relaxe ich ganz ungeniert. Aber man achte auf das Datum: damals konnte ich es mir offenbar noch leisten...