Die Veröffentlichung

Die Veröffentlichung


Als die Website soweit fertiggestellt war, war sie natürlich noch immer lokal auf meiner Festplatte und nicht öffentlich im Internet. Nur ein Schritt vom Web entfernt, gingen die Grübeleien weiter. Es begann schon mit dem Domainnamen. Er sollte ausgefallen und doch mit meinem Namen zu verbinden, so allgemein wie möglich aber so konkret wie nötig gehalten sein. Kurzum: die Webadresse sollte schnell auffindbar sein. Tja, und das bei der Problematik, das von "ABC.DE" bis "ZUEN.DE" fast alle Namen schon vergeben waren.

Nach ewigem Überlegen kamen am Ende drei Namen in die engere Wahl, die beim Verwalter deutscher TLD noch verfügbar waren: das klassische "GUENTHERODT.DE", die Wortspielerei "JENS-SITES.DE" ("JENSSITES.DE" war auch schon weg) und das global gehaltene "WORLD-WIDE-WEBSITE.DE" (oder "WWWEBSITE.DE"). Ersteres schied dann aus, weil - soweit ich denken kann - noch nie jemand meinen Namen auf Anhieb richtig geschrieben hatte, und letzteres war wohl doch einfach zu global. Ich wählte die goldene Mitte und hatte damit die erste Entscheidung getroffen.

Was dann kam, war das Finden eines passenden Providers mit einem entsprechenden Webhosting-Angebot. Gar nicht so einfach, in der unglaublichen Vielfalt aus fast 3000 Paketen von Hunderten von Anbietern auszuwählen, und sich nebenher noch mit diversen Fachbegriffen wie SSL, htmaccess, cronjob script, mailing list, SSI, Transfervolumen oder POP3 herumzuschlagen. Nachdem ich bei einer Suchmaschine für Webspace-Provider fast einen ganzen Tag rumgestöbert hatte, kam ich irgendwie immer wieder auf den bekanntesten kostenplichtigen Anbieter 1 & 1 Webhosting, der auch die Spitze der Top10 der besten Anbieter innehatte, zurück. Einen kostenlosen Provider wollte ich in keinem Falle, um einen uneingeschränkten Domainnamen zu behalten und um jedweder Form von Werbeeinblendungen (es heißt so schön "Werbebanner"..) zu entgehen. Am Ende gaben bei der Vielfalt günstiger Angebote - man mag es kaum glauben - drei Dinge den Ausschlag, warum ich mich gerade für den o.g. Anbieter entschied: da war einmal der kostenlose Telefonsupport, dann ein umfangreiches und ordentliches Handbuch und nicht zuletzt der guter Ruf bei den Usern. Ob das die beste Entscheidung war, weiß man ohnehin erst hinterher. Aber für 4 EURO im Monat und der Möglichkeit, vierteljährlich zu kündigen, ist das Risiko tragbar, fand ich. Tja, und was kam dann? Vertragsabschluß, Website farblich und orthographisch "frisieren" und per FTP auf den neu erworbenen Webspace übertragen, einige Verzeichnisse schützen (Paßwortvergabe), email-Adressen einrichten, Testen - naja, und der Rest ist bekannt...!