Ich bin an Ihrer Bequemlichkeit vorhanden

Zitat des Tages

Deutsche Firmen freuen sich meist über Anschreiben auf Deutsch. Allein einer Übersetzungshilfe aus dem Internet zu vertrauen, ist aber keine gute Idee. Andererseits: Selten hatten Mitarbeiter einer Walldorfer Firma so viel Spaß wie an der Bewerbung eines Inders mit "Junggesellegrad in der Informatik".


"Dear Sir/Madam,

Ich beantrage die Position von Programmierer.

Indernet: Hilft manchmal nicht wirklich
Indernet: Hilft manchmal nicht wirklich
Ich werde von der Otto-von-Guericke Universität, Magdeburg, Endes von diesem jahre (2004) mit einem Vorlagengrad in der Informatik graduieren und auch ich hatte einen Junggesellegrad in der Informatik.

Meine Studien haben Kurse in Implementation of Geometric Algorithms, Simulation and Animation, Geometric Data Structures, Introduction to Simulation, Efficient Algorithms and Object Oriented System Design.

Ich verstehe die Position, daß sie einen Anwärter, der Mannschaft und Detail-orientiert ist, funktioniert gut unter Druck erfordert, und ist, Leute in den Abteilungen während des Unternehmens zu beschäftigen. Diese sind die Fähigkeiten, die ich während meiner Kursarbeit entwickelte, sowie meine Jobarbeit.

Mein Hintergrund und Ziele scheinen, Ihre Anforderungen gut zusammenzubringen. Ich bin überzeugt, daß ich die Arbeit effektiv erledigen kann

Wenn Sie ein Interview festlegen oder mein Interesse an dieser Position anders besprechen möchten, benennen Sie mich bitte bei +49179/(...). Ich bin an Ihrer Bequemlichkeit vorhanden.

Danke für Ihre Betrachtung.

Your's Sincerely,

(...)"

Ein indischer Bewerber in seinem Anschreiben an ein Walldorfer IT-Unternehmen, offensichtlich eine Grobübersetzung via Internet - mit "Junggesellegrad" zum Beispiel meint er sicher den Bachelor-Abschluss. Zwei Mitarbeiterinnen aus der Personalabteilung der Firma haben sich prächtig über die "Bewerbung des Monats November" amüsiert.


Da muß ich (Jens Güntherodt, d.Red.) auch noch was hinzufügen: eigentlich fehlte bei dieser Bewerbung nur noch der Satz: "Ich sprechen und schreiben Deutsch in verhandlungssicher."


Spiegel Kultur